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WordPress Plugins auf der Netz-Basis

Internet 25 Feb 2010


WordPress ist das beliebteste Blog-CMS-System überhaupt – zu einem großen Teil gründet dieser Ruhm auf der Tatsache, dass man fast jede erdenkliche Funktion als Plugin nachrüsten kann (frei nach dem Motto: es gibt für alles ein Plugin). Natürlich läuft auch in dieser Installation die eine oder andere Erweiterung, um ein paar Funktionen nachzurüsten. Und nachdem ich auf vielen verschiedenen Blogs im Netz (z.B. hier, hier auch, oder hier) bereits solche Beiträge gelesen habe und mir diese auch immer mal wieder einen neuen Einblick gewähren, will ich auch nicht aus der Reihe fallen und präsentiere euch die Plugins, die ich einsetze und die nicht mehr wegzudenken sind. Natürlich sind das nicht alle, aber die meiner Meinung nach bemerkenswertesten habe ich aufgelistet.

Advertising Manager

Der Advertising Manager ist mein Hilfsmittel, um die auf dieser Seite dargestellten Werbemittel zu verwalten. Man bekommt die Möglichkeit, durch kurze Codeblöcke im Template (und sogar über WP-Widgets) seine vorher angelegten Ads einzufügen und zu administrieren. Es bleibt einem also erspart, immer wieder aufs neue am Quelltext der einzelnen Seiten herumzuschrauben.

<?php advman_ad( 'Werbemittel-Name' ); ?>

Viel mehr muss man darüber auch nicht sagen. Ich habe noch keine Alternative mit vergleichbarer Funktionalität gefunden – wenn jemand einen Tipp für mich hat, wäre ich aber dennoch dankbar.

All in One SEO-Pack

Suchmaschinenoptimierung ist wichtig. Es gibt zwar einige Plugins, die sich in WordPress darum kümmern können, bei mir wird der Job aber vom All in One SEO-Pack erledigt . Es bietet alle Funktionen, die mir wichtig sind und funktioniert bisher tadellos. IzioSEO dagegen hat bei mir Probleme mit der Tag-Auswahl in der Seitenleiste des WP-Backends verursacht und vom Entwickler hab ich bis zum heutigen Tage noch immer keine Rückmeldung erhalten. wpSEO dagegen ist mir für die einfachen Zwecke dieser Seite dann doch einfach viel zu teuer.

Für die Windows Live Writer Nutzer unter euch sei übrigens erwähnt, dass man mit Hilfe dieser Bridge die Funktionalität zum Editieren der SEO-Parameter der einzelnen Posts im Writer nachrüsten kann.

Blogroll Links Favicons

Kein wirklich großes Plugin, aber wie ich finde recht nützlich um die langweilige Blogroll in der Sidebar etwas aufzupeppen. Es tut nichts anderes als die Favicons der einzelnen Seiten neben den Links darzustellen. Mehr will ich auch nicht. Ein Sahnestückchen, finde ich. Mehr Infos: hier.

Contact Form 7

Ein Kontakt-Formular gehört zum guten Stil in der Blogger-Welt – zwar bietet Contact Form 7 noch viel mehr Möglichkeiten, als nur ein simples Mailformular darzustellen, aber für mich hat es sich bewährt. Natürlich ist das wie das berühmten “mit Kanonen auf Spatzen schießen”, aber es funktioniert. Im WP-Backend legt man die Optionen des darzustellenden Formulars über ein Drag-Drop-Verfahren fest (Feldnamen, Captchas, Quiz, ect.) und fügt an der gewünschten Stelle auf der Page oder im Artikel einfach einen Codeanker ein – fertig. So soll das sein.

Seemore

Wirklich störend ist die Tatsache, dass WordPress die Leser beim Klick auf den “Weiterlesen“-Link in der Artikelübersicht immer an den Beginn des Textabschnitts leitet, den der Nutzer noch nicht gelesen hat. Dabei geht – wie ich finde – die Übersicht verloren. Seemore ändert dieses Verhalten, so dass nach dem Klick der komplette Artikel angezeigt wird.

Subscribe to Comments

Immer wieder ärgerlich ist es, wenn man auf einem Blog einen Kommentar hinterlässt und dann selbst in der Verantwortung ist, daran zu denken, regelmäßig die Antworten auf den eigenen Beitrag zu prüfen. Subscribe to Comments schafft hier Abhilfe. Der Nutzer bekommt die Möglichkeit, eine Kommentarbenachrichtigung für den speziellen Beitrag zu aktivieren. Antwortet ihm jemand, bekommt er eine E-Mail mit dem Text der Antwort und einem Link zum Beitrag. Das erhöht die Zahl der “Rückkehrer” (ich nenne sie auch gerne Wiederholungstäter) immens.

WP-Slimbox2

Die Darstellung der vergrößerten Artikelbilder geschieht bei mir mit dem jQuery-Plugin Slimbox2 - das passende WordPress-Plugin nennt sich WP-Slimbox2 und übernimmt das Taggen der Bilder aus dem Artikel automatisch. Alle Bilder eines Beitrags werden zu einer Slideshow zusammengefasst, es lassen sich im Backend auch noch diverse Optionen über die Animationen etc. einstellen. Für mich entscheidend: Es ist schnell und sieht dabei auch noch recht ansprechend aus. Und ich muss mir nicht noch während des Beitrags Gedanken über evtl. notwendige rel-Attribute der IMG-Tags machen.

wpTouch

Für mich als iPhone-Junkie besonders wichtig: Die anständige Darstellung einer Webseite auf einem Mobilen Gerät. Die Größe der Displays lässt eine Navigation auf der normalen Version einer Homepage nur mit Mühen zu und wird auf Dauer anstrengend. Deshalb gehört es für einen Webmaster mitlerweile auch zum guten Ton, eine für mobile Geräte aufbereitete Variante anzubieten. In diesem (und in all meinen anderen) Blogs ist das Aufgabe von wpTouch. Die wichtigsten WordPress-Plugins werden von wpTouch unterstützt und die Entwickler sind enorm aktiv – das Backend birgt verdammt viele Optionen – sogar das Einrichten von Prowl-Benachrichtigungen (PUSH) ist möglich (wenn auch in den meisten Fällen unnütz nicht so wichtig).

Über den Autor

Daniel

Mein Name ist Daniel Schmidt, ich bin ein 27-jähriger Webworker und Apple-Fanboy aus Hannover.

5 Kommentare

  1. Sergej Müller
    25. Februar 2010 um 14:00

    Die zwanzig Euro für wpSEO refinanzieren sich schneller als man denkt.

    Kein Antispam-Plugin im Einsatz?


  2. Daniel
    25. Februar 2010 um 14:10

    Das musst du ja sagen ;-) Ernsthaft – die Trail-Zeit, die bei wpSEO ermöglicht wird, ist irgendwie einfach zu kurz ..

    Natürlich läuft Antispam. Ich bin mit Akismet durchweg zufrieden, hatte noch nie Probleme damit.


  3. Nina-online
    4. März 2010 um 15:01

    was ich suchte, danke


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