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Test: Samsung LE46C650 LCD Full HD TV

Tests 17 Okt 2010

Der Samsung LE46C650 LCD-TV hat nun meinen bisher im Wohnzimmer beheimateten 42”-Plasma von LG beerbt – und wie es sich für einen Blogger gehört, hat sich die neue Flimmerkiste direkt ein Review hier verdient, um meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Natürlich fehlt mir der technische “Tiefgang”, um einen wirklich aussagekräftigen Testbericht verfassen zu können, aber ein subjektiver Eindruck ist ja für viele auch schon eine Hilfe. Wie sich der Samsung-TV meiner Meinung nach schlägt, könnt ihr im Beitrag lesen.

Wie ich bereits in einem meiner letzten Artikel erwähnt habe, schmückt nun der LE46C650 von Samsung meinen Fernsehschrank – mit 46 Zoll (116 cm) Bildschirmdiagonale ist nun auch endlich eine Größe erreicht, die für unser Wohnzimmer angemessen ist. Auch wenn der Unterschied zum alten 42″-LG nur magere 10 cm beträgt, wirkt der neue Platzhirsch nicht mehr so verloren im Raum.

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An das Gerät bin ich über Amazon gekommen – der Preisnachlass von 34% gegenüber der UVP, also effektiv 855 €, bei gleichzeitig durchweg positiven Nutzermeinungen war einfach nicht zu schlagen. Vorweg vielleicht erst Mal ein paar technische Daten zu dem Gerät:

Bildschirmdiagonale 46 Zoll / 116 cm
Auflösung Full HD 1920 x 1080 Pixel
Bildwiederholrate 100 Hz
Tuner Integrierter DVB-T/C-Tuner
Ton Dolby Digital Plus, SRS TheaterSound, dts 2.0
2x 10W integrierte Lautsprecher
Features
  • Internet@TV (Internet und Browsern direkt am Fernseher)
  • AllShare (Netzwerk-Anbindung an MediaServer, Handy, ..)
  • ConnectShare Movie (Abspielen von Mediadaten auf USB)
  • Teletext Mega
  • WLAN (Nachrüstbar per USB-Dongle)
  • Untertitelunterstützung
  • EPG
Anschlüsse 4 HDMI
2 USB
1 Komponente
1 Composite
1 optischer Digitalausgang S/PDF
1 VGA
2 Scart
1 Ethernet
1 CI+ Schacht
Unterstützte Videoformate AVI, ASF, MKV, MP4, 3GPP, VOR, VOB, PS, TS, RMVB, FLV, DivX 3.11, DivX 4.x, DivX 5.1, DivX 6.0, XviD; H.264, H263, MPEG-4 SP, MPEG-4 ASP, Motion JPEG, Windows Media Video v9, MPEG2, MPEG1, RV3.0/RV4.0

Ziemlich komplett also – hat halt nur kein 3D. Brauch ich aber auch nicht. So, nun aber zu meinem Eindruck.

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Die Bildqualität ist – entsprechendes Eingangsmaterial verausgesetzt – über jeden Zweifel erhaben. Ultra-scharfe Bilder, kein für mich sichtbares Clouding, sehr wenig Schlierenbildung bei schnellen Bewegungen. Die Umschaltzeiten sind relativ gut – auch beim Wechsel von Analog zu Digital oder umgekehrt. Bei mir läuft der TV noch an einem stinknormalen Kabel-TV-Anschluss – sprich: Grundsätzlich analoges Bildsignal, abgesehen von den öffentlichen Sendern, die ja free for all bereits digital (bzw. in HD) zu empfangen sind. In naher Zukunft wird das Ganze aber um die digitale Variante der privaten Sender erweitert – und ich kann es kaum abwarten. Denn so gut das Bild bei digitalem Eingang ist, so schlecht ist es leider bei analog. Das mag weniger an der Qualität des Fernsehers liegen, als viel mehr an der Tatsache, dass ich eigentlich zu nahe dran sitze.

Wie auch immer – auch die Wiedergabe von BluRays über meine PS3 zaubert ein beeindruckendes Bild. Die von einigen Testern kritisierte Bildverzögerung beim Spielen (durch die Bildoptimierungen) habe ich als nicht störend empfunden bzw. eigentlich gar nicht wahrgenommen. Möglich, dass Hardcore-Gamer damit ein Problem haben könnten.

Nicht so schön ist dagegen der leichte Grauschleier, der bei nicht ganz frontalen Betrachtungswinkeln einsetzt – Unser Esstisch steht leicht versetzt im Raum, so dass man den Fernseher faktisch immer drehen muss, um von dort noch ein angenehmes Bild zu haben.

Wirklich gelungen ist aber die Vielfalt der unterstützten Videoformate zur direkten Wiedergabe von USB-Medien. Vor allem über die Unterstützung des auf der PS3 recht problematischen HD-Formats MKV hat mich gefreut. Die Oberfläche des “Media Centers” ist ebenfalls nett anzusehen und reagiert schnell auch in verschachtelten Ordnerbäumen – die Wiedergabe eines 4GB MKV-Filmchens startet fast verzögerungsfrei – besonderes Schmankerl: Es werden sogar NTFS-Partitionen unterstützt- gut für große Dateien!

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Bei modernen Fernsehern natürlich immer mit an Bord ist die Elektronische Programmzeitschrift EPG. In diesem speziellen Fall ist die Anwendung sehr übersichtlich gelöst – man bekommt schnell einen Überblick über die laufenden Sendungen und wird nicht durch eine komplizierte Aufmachung verwirrt, wie es bei anderen Herstellern manchmal der Fall ist. Allerdings gestaltet sich die Sortierung der Programme in der Programmliste am TV ziemlich schwierig – hier empfehle ich an den PC auszuweichen, ich habe dazu bereits eine kleine Anleitung hier im Blog verfasst.

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Ein weiteres ganz witziges Zusatzfeature ist das Internet@TV – man kann sich mit dem Gerät direkt ins Internet einklinken und durch die extra hierfür entwickelten Samsung-Apps auf dem Fernseher reinziehen: YouTube, Facebook, Picasa, Twitter, Bild-Online – alles dabei. Nette Spielerei für zwischendurch, wirklichen Mehrwert bringt es aber meiner Meinung nach noch nicht. Natürlich ist es praktisch, Zugriff auf seine Picasa-Fotos zu haben, wenn man Sie mal eben den Freunden auf dem TV präsentieren möchte – aber dann kann ich nun mal auch meine Festplatte oder einen USB-Stick anschließen, und das Ganze läuft gleich viel flüssiger. Ich bin aber mal gespannt, was für Apps sich noch den Weg auf den Fernseher bahnen .. es gibt sogar schon das eine oder andere Spielchen.

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Fazit

Alles in Allem kann ich wohl ein durchaus positives Fazit ziehen. Dafür, dass es sich ganz eindeutig um ein Schnäppchen gehandelt hat, bin ich sogar extrem begeistert. Klar, das mit dem etwas eingeschränkten Blickwinkel nervt schon ein wenig, aber alles andere ist wirklich gut, finde ich. Natürlich ist die Kiste mittlerweile schon veraltet – immerhin handelt es sich um ein Gerät der Serie 6 – derzeit aktuell ist bei Samsung soweit ich weiß die Serie 8. Stört mich aber nicht – ich wüsste nicht, was ich von einem Fernseher noch mehr verlangen könnte.

Wer Interesse an mehr Testberichten hat, den verweise ich an dieser Stelle einfach mal an die Chip Redaktion, die die Variante in 37” ausführlich getestet hat. Auch sehr interessant ist Robin’s Blog, das sich zum Teil ebenfalls mit den Samsung-Fernsehern dieser Serie befasst und einige echt hilfreiche Infos parat hat.

Über den Autor

Daniel

Mein Name ist Daniel Schmidt, ich bin ein 27-jähriger Webworker und Apple-Fanboy aus Hannover.

2 Kommentare

  1. JürgenHugo
    17. Oktober 2010 um 23:37

    Na, ich handhabe das ganze ein wenig anders. Ich glaub jetzt, das mein neuer 40″ von der Größe her genau richtig ist. Ich hab ja kein Wohnzimmer im eigentlichen Sinne.

    Es ist eine kleine Wohnung (45m²) – aber für mich allein ganz in Ordnung (obwohl unter mir 2 in der gleichen wohnen, das wär aber nix für mich). Kleiner Flur, rechts Schlafzimmer, links Bad/Klo. Und dann das “Wohnzimmer”, links die kleine Küche. Da hab ich die Tür gleich beim Einzug in den Keller gebracht – die stört da nur.

    Und da muß ich mich halt ein wenig den Gegebenheiten anpassen. Es gibt prinzipiell 3 Plätze, von denen ich “ferngucke”: vom Sessel (meistens), vom Chefstuhl am Comp (muß ich mich nur umdrehen) und von der Küche. D.h. es läuft was im TV, und ich setz Kaffee auf, ess Pizza, schmier mir ein Butterbrot etc.

    Und da ist der Blickwinkel von allen Stellen aus gut. Der Fernseher hat einen “Drehfuß”, ich hab ihn etwas schräg gewinkelt (das drehen ist ganz praktisch, wen man hinten ein Kabel reinstecken möchte).

    Im Gegensatz zu dir werd ich mit dem Fernseher zu 99% nur eines tun: Fernsehen. Keine Games, keine Filme von DVD/Blu-ray, nicht ins Internet etc. Und ich werd mir sicher in 2 Jahren keinen anderen kaufen – for what? Jetzt wart ich nur auf dieses “Kärtchen”. Dann werd ich die Progs einmal ordnen, aber am Fernseher. Wenns ne Stunde dauert, werd ich grummeln und schimpfen – aber ich mach das ja nur einmal.

    Progs, die ich eh nich gucke, lösch ich aus der Liste. Das einzig blöde ist, das man keine Nr. “fest” zuordnen kann. D.h.: während des Ordnens muß ich immer wieder “nachordnen” – weil sich wieder was verschoben hat. Was die sich dabei gedacht haben? Herrjeh…

    Ich sitz aber auch viel mehr vor dem Comp als am Fernseher. Bald kommt der neue, konfiguriert ist der schon. Mal sehen, wie lang der “Computerladen” braucht, ein paar Tage schätz ich mal. Eigentlich ist das kein Laden, man kann keine Comps fertig da kaufen. Die arbeiten normal für kleine/mittlere Firmen – ich hatte vor geraumer Zeit den Chef gefragt, ob sie auch ´n “kleinen Privatauftrag” machen. Es ist bei mir direkt um die Ecke.

    Es kostet gut 10% mehr, als wenn ich alles einzeln zusammenbestellen und zusammenschrauben müßte (hab ich auch noch nie gemacht). Dafür krieg ich ein starkes, “rundes” System, wo keine Komponente abfällt. Der Chef hat mir da auch noch Hinweise gegeben. Das is mir so lieber, als das ich mich über einen Fehlkauf ärgere – dann spar ich am Ende garnix.

    Und ich kann den anschließen, Win 7 Ultimate 64-bit und alle Treiber für die Hardware sind drauf. Aber natürlich keine Crapware. Da hab ich dann erstmal ne Menge zu tun – bis Win so ist, wie ich das will. Das einzige, was mich dabei stört: ich muß wieder wie ein Dödel neben/hinter dem Schreibtisch rumkriechen. Ist/wird ja alles “hinten” verkabelt – dann 2x PC mit 3 Monitoren, 1x iMac – und die ganzen “Nebengeräusche”. (Sichtbaren) Kabelsalat hass ich nämlich wie die Pest.

    Ich bin recht zufrieden mit dem Fernseher – er steht mittlerweile da, als hätt er immer da gestanden.


  2. Kevin
    6. November 2010 um 19:28

    “Natürlich ist die Kiste mittlerweile schon veraltet – immerhin handelt es sich um ein Gerät der Serie 6 – derzeit aktuell ist bei Samsung soweit ich weiß die Serie 8″

    Der Fernseher ist nicht veraltet, dieses Modell wurde Anfang des Jahres vorgestellt. Die Serien bei Samsung haben nichts mit der Aktualität zu tun. Die verschiedenen Serien haben in der Regel nur andere Funktionen/Größen/Preise, werden aber regelmäßig aktualisiert.


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