Edles Screenshot-Tool PicPick

Gerade der durchschnittliche Blogbetreiber arbeitet sehr häufig mit Screenshots. Seitdem das “Snipping Tool” Einzug in die Standardinstallationen von Windows gefunden hat, ist zwar der zeitraubende Umweg über die Windows-Zwischenablage passé – dennoch gibt es bessere Alternativen. Mein aktueller Favorit ist hierbei die Freeware “PicPick“, die noch dazu (unter anderem) in deutscher Sprache daherkommt. Recht komfortabel lassen sich damit die unterschiedlichsten Arten von Bildschirmauszügen anfertigen und noch dazu direkt per FTP hochladen.Das zunächst unscheinbare Programm versteckt sich dabei zunächst angenehm in der Taskbar. Das kleine Menü, dass sich auf einen Klick hin öffnet, offenbart daraufhin die Fülle an Funktionen, die einem das Tool bietet. Neben der “Hauptaufgabe”, nämlich dem Anfertigen und Bearbeiten von Screenshots, lassen sich auch Abstände messen sowie Farbinformationen zu einzelnen Pixeln abrufen(“Pipette“). Eine Bildschirmlupe (wobei ich noch niemals eine benötigt habe), ist auch mit an Bord.

Neben dem obligatorischem Komplett-Abbild lassen sich Screenshots vom aktiven Fenster anfertigen. Natürlich hat man auch die Möglichkeit, nur bestimmte Bereiche (per Rechteck- oder Freihandauswahl) abzulichten. Sinnvollerweise beherrscht PicPick auch das automatische Scrollen – sprich, der Screenshot einer Webseite scrollt von alleine bis zum Seitenende, so dass hier nicht beim jeweils gerade angezeigten Bildschirmausschnitt Schluss ist. Allerdings funktioniert dies in meinem Firefox nicht, so dass hierfür der IE herhalten muss.

Der Einstellungsdialog des Tools bietet die Möglichkeit, einen festen Speicherort zum automatischen Speichern der Screenshots auszuwählen. Auch ist es möglich, erstelle Bilder direkt aus dem Programm auf einen FTP Server (alternativ: Twitter, Facebook, E-Mail) zu laden – eine sehr hilfreiche Funktion, wenn man die Screens beispielsweise auf einem Blog verwenden will.

Erstellte Screenshots lassen sich im Nachhinein mit dem PicPick-Editor bearbeiten. Es lassen sich Texte oder Hervorhebungen einfügen sowie verschiedene Bildeffekte (Unschärfe, In Pixel auflösen, etc.) auf das gesamte Bild oder einzelne Bereiche anwenden. Damit lassen sich hervorragend bestimmte Informationen auf einem Screenshot unkenntlich machen. Leider lassen sich mit PicPick aber keine Screenshots vom PicPick-Editor selbst anfertigen, so dass das folgende Bild dann doch wieder mit dem Snipping-Tool entstand. :-)

Unter dem Strich kann man wenig mehr von einer Screenshot-Software erwarten. Zwar gibt es viele Alternativen (Faststone, PrtScr, Screenpress, u.v.m.), aber bei PicPick handelt es sich um meinen Favoriten. Hier noch ein mit der Scrolling-Funktion aufgenommenes Bild der Netz-Basis. :-)


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1 Kommentar

  1. Hey, netter Artikel. Ich hab ja PrtScr mal ausprobiert, war damit aber nicht zufrieden. Bin nach kurzer Zeit wieder beim Snipping Tool gelandet. Werde jetzt aber dann doch mal wieder was anderes probieren.

    Danke für den Tip,
    Gernot
    :idea:

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  1. Shotty: Mein neues Lieblings-Screenshot-Tool » Shotty, Screenshots, Beibehaltung, Aero-Transparenz, Fenstern, Bildschirm » Netz-Basis.com - [...] gibt es viele. Bisher war ich immer ein "Fan" von PicPick, tatsächlich ausprobiert habe ich aber mehr. Heute ist ...

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