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Aufgabenverwaltung mit producteev

Internet 08 Sep 2010


Aufgabenverwaltung ist wichtig. Produktivität ist wichtig. Aber manchmal eben auch ziemlich nervig und schwierig umzusetzen. Deshalb sind die richtigen Tools für solche Dinge ziemlich wichtig. Nachdem ich ja kürzlich über Nirvana berichtet habe, habe ich schon wieder etwas Neues entdeckt.

Mit producteev möchte ich euch heute einen weiteren Dienst vorstellen, der schon etwas ausgereifter erscheint und darüber hinaus auch noch eine iPhone-App zum mobilen Verwalten eurer ToDo’s mitbringt.

Das Design des Dienstes wirkt frisch und aufgeräumt – kein Vergleich mit der zwar funktionalen, dennoch aber altbackenen Oberfläche von Remember the milk. Auf der linken Seite findet sich die Navigationsleiste, die Zugriff auf die verschiedenen Labels und Filter, die sich zur besseren Übersicht anlegen lassen. In der Mitte werden die angelegten Aufgaben angezeigt. Ganz oben kann man zwischen verschiedenen Arbeitsflächen (“Workspaces”) wechseln, für die sich unterschiedliche Ansichten definieren lassen. Beispielsweise kann man einen privaten Workspace nutzen und darüber hinaus einen beruflichen.

Uebersicht

Möchte man neue Aufgaben anlegen, bieten sich verschiedenste Möglichkeiten. Neben dem klassischen Weg über die Eingabezeile im Browser versteht sich producteev auch noch mit Twitter. ICQ, MSN, Google Kalender, einem Gadget für GMail, Google Talk und viele mehr. Man kann sich quasi von Überall neue Aufgaben geben oder auf fällige Hinweisen lassen. Für jeden Task kann man Benachrichtigungen aktivieren und sich diese auf eben diesen Wegen zustellen lassen.

Aufgabenerstellung

Wirklich gut finde ich die Möglichkeit, sich seine Aufgaben nicht nur in einer Liste, sondern auch in einer Kalenderansicht. Das klappt natürlich nur, wenn man nicht einfach Aufgaben in seine Liste schaufelt, sondern auch ein Fälligkeitsdatum hinterlegt. Richtig gut ist auch, dass man producteev mit seinem Google Kalender koppeln kann, so dass Aufgaben auch dort aufgeführt werden. Wenn man aber viele Tasks sammelt, dürfte das schnell unübersichtlich werden.

Wochenansicht

Wie bereits erwähnt steht auch schon eine iPhone-App bereit, mit der man auch von unterwegs fleißig Aufgaben verwalten kann. Alles in allem macht producteev bereits einen ziemlich ausgereiften Eindruck und alles läuft recht flüssig.

Probiert es doch mal aus – gefällt euch der Dienst?

Über den Autor

Daniel

Mein Name ist Daniel Schmidt, ich bin ein 27-jähriger Webworker und Apple-Fanboy aus Hannover.

4 Kommentare

  1. Tim
    6. April 2011 um 12:33

    Interessant. Manchmal verliere ich gute Blogs aus den Augen… Feed abonniert.

    Ich sehe Du hast Dich mit den einzelnen Diensten beschäftigt. Welchen nutzt Du für Projekte?


  2. Daniel
    6. April 2011 um 13:21

    Jetzt bin ich enttäuscht, immerhin bist du in meiner Sidebar verlinkt ;-)

    Also privat bin ich immernoch an Remember the milk hängen geblieben. Irgendwie hat mir noch kein anderer Dienst vergleichbare Features gegeben …

    In der Firma setzen wir für Tasks usw. jetzt seit kurzem Jira ein – und das kann ich auch wirklich nur empfehlen. Das Tool ist einfach der Hit, leider aber nicht für lau zu haben.


  3. Tim
    6. April 2011 um 13:41

    Wenn ich sage aus den Augen, dann meine ist dass ich ein paar Artikel einfach als GELESEN markiert hatte bzw. nicht gelesen hatte :)
    RTM nutze ich auch. Der Wunderlist Ausflug war Zeitverschwendung.
    Jira schaue ich mir an. Danke.


  4. Daniel
    6. April 2011 um 13:57

    Ja Wunderlist hab ich auch versucht – nur Eye-Candy, kaum Features ..


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