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Aufgabenverwaltung mit Nirvana


Bei Makeuseof.com bin ich auf die private Beta der Online-Aufgabenverwaltung Nirvana gestoßen. Getreu den Ansätzen und Gedanken des Getting-Things-Done-Prinzips bietet der Dienst die Möglichkeit, seine zu erledigenden Aufgaben verpackt in einem verdammt hübschen Interface im Browser zu verwalten.

Darüber hinaus kann man sich Aufgaben auch an eine speziell generierte E-Mail-Adresse senden, falls man beispielsweise unterwegs etwas notieren möchte. Ich persönlich setze derzeit noch auf Rememberthemilk, aber wenn die Entwicklung von Nirvana in der Form weiter geht, wie es bisher zu beobachten ist, dann könnte sich das ganze zu einem ernsthaften Konkurrenten entwickeln. Klar, RTM bietet mir alles was ich brauche, allerdings ist das Design der Homepage mir schon lange ein Dorn im Auge.

Nirvana Uebersicht

Nirvana dagegen ist ziemlich “eye-candy” und in seiner Einfachheit noch dazu sehr leicht zu beherrschen. Die Oberfläche ist sehr gut strukturiert, auch Neulinge auf dem Gebiet der Aufgabenverwaltung werden sich ohne Probleme zurecht finden. Man kann Aufgaben nach Projekten sortieren, behält also auch bei mehreren Tätigkeitsfeldern den Überblick. Darüber hinaus ist der Groupware-Ansatz deutlich zu erkennen – Wartet man beispielsweise für die Erfüllung einer Aufgabe auf Zuarbeit eines Kollegen, so kann man diesen als Kontakt in Nirvana anlegen und die entsprechenden Informationen an den Task anhängen.

Nirvana neuer TaskNirvana Settings

Bisher ist Nirvana nur im Browser zu bedienen – es gibt aber eine speziell auf Touch-Handy’s (natürlich vor allem das iPhone) zugeschnittene Weboberfläche, so dass man auch mobil auf seine Tasks zugreifen kann. Leider existiert noch keine App, aber ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass man auf den nächsten Schritt gespannt sein darf – dieser dürfte wohl eine Offline-Desktop-Anwendung und eine iPhone-App präsentieren.

Nirvana iPhone

Bis dahin bleibe ich aber vor allem auf Grund der guten App erst mal bei RTM. Wer Nirvana mal ausprobieren möchte, benötigt vorerst noch einen Invite-Code. Damit ihr euch selbst ein BIld machen könnt, habe ich mich um einen solchen Code für meine Leser bemüht. Freundlicherweise hat mir das Nirvana-Team einen solchen zur Verfügung gestellt.

Meldet euch also mit folgendem Code an:

netzgtd

Was meint ihr? Taugt das Tool was? Welches Tool nutzt ihr, um eure Aufgaben zu verwalten? Ich bin gespannt.

Über den Autor

Daniel

Mein Name ist Daniel Schmidt, ich bin ein 27-jähriger Webworker und Apple-Fanboy aus Hannover.

5 Kommentare

  1. pheonixx
    6. September 2010 um 09:41

    Interessanter Artikel!

    Ich bin selbst immer auf der Suche nach einem solchen Tool gewesen – RTM ist mir wesentlich zu ungelenk in der Bedienung – ich hab da quasi den selben Dorn im Auge, wie du.

    Aktuell verwalte ich meine To-Dos tatsächlich mit einem Google-Docs Spreadsheet, aber ich werd’ mir Nirvana mal anschauen. Vielleicht löst es meine aktuelle Lösung ja ab?


    • Daniel
      6. September 2010 um 11:06

      Naja RTM ist von der Bedienung her eigentlich recht gut – die Navigation mit Shortcuts ist bombenschnell und die Smart-Add-Geschichte, also das reagieren auf die ganzen möglichen Schlüsselfelder direkt aus dem Eingabefeld heraus, ist schon ziemlich genial.

      Aber das Design der Seite .. Heiland! Normalerweise gibt es ja auch für alles erdenkliche ein Userscript (ala Greasemonkey), nur für RTM ist mir noch nix unter gekommen .. leider.

      Alternativ kannst du dir ja auch mal doit.im anschauen, oder das neue producteev ..


      • pheonixx
        10. September 2010 um 13:22

        producteev hab ich mir angeschaut – ich finde es aus dem Netz im Büro heraus recht langsam.

        Und auch wenn die ganzen Bonbons wie eine iPhone-App recht verführerisch klingen – mit Nirvana kam ich von vornherein sehr gut zurecht – bei producteev ist’s doch etwas Fummelei…


  2. layne obserdia
    17. November 2010 um 22:51

    Also mir gefällt es nach den ersten kleinen Tests sehr gut.
    Es fehlen noch einige Features ehe ich Nirvana wirklich produktiv einsetzen würde. (Zum Beispiel Abhängigkeiten der aufgaben).
    Von der Gestaltung und Umsetzung aber sehr gelungen und intuitiv zu benutzen.
    Ich werde es auf jeden Fall weiter im Auge behalten und für kleinere Projekte benutzen.

    Danke für die Vorstellung hier.


  3. Daniel
    20. November 2010 um 11:18

    Gern geschehen ;-)


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