VZ-Netzwerke-App aktualisiert

Just habe ich im Artikel FaceVZ vs. Studibook noch darüber geklagt, prompt gibt es eine aktualisierte Version 2.1 der [itunes link="http://itunes.apple.com/de/app/vz-netzwerke/id338510854?mt=8&uo=4" title="iTunes VZ-Netzwerke" text="VZ-Netzwerke"]-App. Am Design und der Usability hat sich wenig geändert, neu hinzugekommen ist die Einblendung der bevorstehenden Geburtstage auf der Startseite sowie die Möglichkeit, die eigene bzw. fremde Pinnwand einzusehen und dort Beiträge zu verfassen. Kein Riesenschritt, aber in jedem Fall einer in die richtige Richtung. Zwei Screenshots gibts nach dem Klick.

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FaceVZ vs. Studibook

FaceVZ vs. Studibook

Soziale Netzwerke bewegen die Welt, das ist mal klar. Die unterschiedlichen Ausrichtungen und Zielgruppen lassen natürlich die Vielfalt der Dienste im ersten Moment sinnvoll erscheinen, andererseits ist diese Vielfalt auch ein großes Ärgernis. Zumindest was mich angeht. Denn die vielen Profile in den unterschiedlichen Social-Communities sind einfach unnötig. Leider ist man heutzutage ja mehr oder weniger dazu gezwungen, in allen markanten Portalen wie Facebook, StudiVZ/MeinVZ und Stayfriends angemeldet zu sein, um möglichst alle Mitglieder des Bekanntenkreises abzudecken. Ich finde das ärgerlich – zumindest Facebook und StudiVZ bedienen einfach genau identische Zielgruppen. Leider hat die frühe Entwicklung von StudiVZ in Deutschland dazu geführt, dass dort die meisten Freunde und Bekannte angemeldet sind, während Facebook – zumindest aus meiner subjektiven Sichtweise – dort nur langsam aufholt. Dabei ist Facebook sicher der ausgereiftere Service mit mehr und sinnvolleren Funktionen. Schlichtweg die Marktdurchdringung der VZ-Dienste ist tatsächlich der Grund, warum die Leute dort noch so aktiv sind.

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Medien vs. Google – Blanker Schwachsinn

*update*

Die Nachrichten über unsere hochintelligenten Zeitungsverlage hat das englischsprachige Netz erreicht. So schreibt beispielsweise Techdirt einen sehr aussagekräftigen Artikel, der mit folgenden bedenklichen Worten endet:

“It’s as if Germany doesn’t want the internet at all.”

Einen ähnlichen Eindruck gewinne auch ich als Deutscher langsam vor dem Hintergrund des grundlegenden Unverständnisses, das viele Unternehmen und Politiker gegenüber der Funktionsweise des Internets hegen.

*update ende*

Mit steter Regelmäßigkeit berichten warnen weltweite zumeist deutschsprachige Medien vor der Datenkrake Google. Natürlich sind diese Berichte gespickt mit Halb-/Unwahrheiten, dennoch hinterlassen sie – wie im übrigen die meisten “Nachrichten” auch – einen faden Beigeschmack. Ganz nach dem bewährten Prinzip der Panikmache werden ahnungslose Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Zugegeben, gewisse Bedenken gegen die Datensammelwut von Google sind durchaus berechtigt, allerdings gehört es nunmal zu Google’s Kerngeschäft Daten zu durchsuchen. Es ist schließlich auch eine Suchmaschine. Die Ergebnisse der Suche lassen sich nur durch eine größere Menge an Ausgangsdaten verbessern, insofern ist es also für den Endnutzer förderlich, dass Google so viel weiß. Solange mit diesen gesammelten Daten nichts darüber hinaus passiert. Im datenschutzverwöhnten Deutschland kommt das natürlich nicht allzu gut an. Dennoch, grundsätzlich ist aus unternehmerischer Sicht wenig an Googles Marktverhalten auszusetzen. Und ich persönlich bin hochbeeindruckt und gleichzeitig ein großer Fan von den Produkten aus Kalifornien.

Ganz im Gegensatz zu den Nachrichtenverlagen, die jetzt offenbar Beschwerde vor dem Bundeskartellamt eingereicht haben. Begründen tut sich diese Beschwerde auf der Tatsache, dass Google in den Suchergebnissen “Snippets” (also kurze Auszüge aus den Originalinhalten) anzeigt, ohne die Urheber dafür zu bezahlen. In einem Satz: Google generiert Besucher für die Verlage (denn über Suchmaschinen werden nunmal Besucher auf Webseiten geleitet, die dort sonst nicht aufschlagen würden) und diese beschweren sich darüber. Dass sie diesen Umstand mit einfachen technischen Mitteln verhindern können verschweigen sie wissen sie scheinbar nicht.

Sehr ausführlich beschäftigt sich Marcel von netzwertig mit diesem Thema, den Artikel empfehle ich euch wärmstens.

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ICQ 7 Client mit vielen neuen Funktionen veröffentlicht

Es geschehen doch noch Wunder. Der Instant Messenger ICQ ist nun endlich in der Version 7 verfügbar. Ein komplett neuer Look sowie viele neue Funktionen machen aus dem Tool einen interessanten Download. Zwar bin ich schon vor sehr langer Zeit von dem offiziellen Client auf Multi-Messenger (Trillian, dann Miranda, dann Digsby) umgestiegen, trotzdem lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Wesentliche Neuerung ist nämlich die Integration von Sozialen Netzen wie Facebook, Twitter und YouTube. Der Weg führt also auch hier fort vom reinen Messaging-Client und hin zum sozialen Denken.

Das Ganze schaut nach einer ziemlich interessanten Sache aus. Sobald ich wieder an privater IT sitze, werde ich eine Testinstallation durchführen und an dieser Stelle ausführlich berichten. Bis dahin sei auf den Download verwiesen, ein paar Bilder gibts im Artikel.

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"Gelungene iPhone-Apps" via Heise

Der Heise-Verlag hat sich mal wieder mit iPhone-Apps beschäftigt. In einem Themen-Special stellen die Autoren 30 mehr oder weniger gute Anwendungen aus Apple’s App-Store vor. Sicher ist für iPhone-Poweruser nichts neues dabei, ein recht guter Überblick ist es aber allemal. Die Empfehlungen sind nicht geordnet oder gegeneinander gewichtet – es handelt sich wohl mehr um eine Art redaktionellen Lückenfüller, dennoch kann es nicht schaden, mal einen Blick zu riskieren.

Sueddeutsche.de bekleckert sich dagegen aktuell nicht wirklich mit Ruhm – so wurde bekannt, dass der Verlag sich die positiven Blogeinträge und App-Store Bewertungen wohl einiges kosten lässt. Es wurden scheinbar redaktionelle Texte an “gekaufte” Blogger verteilt, die ein positives Bild von der Anwendung zeichnen sollten. Das Upload-Magazin berichtet ausführlich. Von mir gibt es für sowas einfach nur ein: Pfui!

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